Archiv für die Kategorie Kochbuch-Seite

29
Aug.

Sig Spätzle von Anja Pototschnig , auf der Kochbuch-Seite

Bei Iris auf Lingenauere haben wir gesehen, wie der Sig hergestellt wurde. Ich kam zu den Gaumenfreuden. Sprich, Butterbrot mit Sig oder Sig Spätzle.
Die Wälderschoki – ist karamellisierte Molke. Ich kann nur sagen, es schmeckt vorzüglich. Ich steh auf Wälderschoki! Weicher wie Stollwerk – nicht ganz so süß, ein wenig salzig und natürlich  mit einer säuerlichen Molkenote. Die Mischung mag skurril klingen, ist aber zu empfehlen!
Da Sig-Knöpfle oder Sig-Spätzle überall ein wenig anders hergestellt werden, will ich natürlich über  Cornelia`s Sig-Spätzle berichten.

Grundrezept für Spätzle:
400 g Mehl
2 Eier
Salz
ca 1 Tasse Milch
ein Schuss Wasser
300-400 g Sig
Butterschmalz.

Mehl mit Eiern vermengen, eine Prise Salz hinzugeben. Milch hinzufügen, und rühren bis ein kompakter Spätzleteig entsteht. In Salzwasser kochen.
Butterschmalz in einer Pfanne erwärmen. Fertige Spätzle in die Pfanne und geriebenen Sig darüberstreuen. Gefühlvolles Umdrehen ist nun gefordert,  da die Vorfreude auf das Gericht  zu schnelleren Kochlöffelbewegungen führen könnte, sollte dies erwähnt werden.
Anrichten und ein Glas Milch dazu genießen!

21
Aug.

Wasser für die Kühe von Iris Kienesberger , auf der Kochbuch-Seite

Robert auf dem Weg zum Trog

Damit die Kühe nicht jedesmal bis zum Stall runterlaufen müssen, wenn sie durstig sind, gibt es auf dem Hang mehrere Wasserstellen die von einer kleinen aber feinen Quelle ganz weit oben gespeist werden. Ich frage mich ja wo das Wasser herkommt… der Berg geht da nimma lang weiter.

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20
Aug.

Der Gsig- Marathon von Iris Kienesberger , auf der Kochbuch-Seite, Lingenauere

Die Buben freuen sich über das Feuer
Zwei- bis dreimal im Hochalp-Sommer wird auf der Lingenauere Gsig (Wälderschokolade) gemacht. Eine Arbeit, die an die sechs Stunden dauert. Man muss fast die ganze Zeit dabei bleiben, aufpassen, Feuerholz nachlegen und rühren. Eine anstrengende Arbeit also.
 
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Hier ein grober Arbeitsablauf: In einem Kessel kocht Molke so lange über einem Feuer, bis sie anfängt dick zu werden. Das dauert ein paar Stunden.

Dann kommt Zucker, Butter und Rahm dazu und die Masse wird weiter eingedickt. Dabei muss ständig gerührt werden, damit ja nichts anbrennt. Ist der Gsig dann karamellartig dick, wird er vom Feuer genommen, portioniert und verpackt. 

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Frisch und warm schmeckt der Gsig auch mir ausgezeichnet! 

18
Aug.

Seaga-Nocka Lingenauer`sche Art von Iris Kienesberger , auf der Kochbuch-Seite

Rezept für 50 Nocken (pro Person 4 – 10 Stück)

1,5kg Seaga (falls nicht vorhanden, könnte auch Topfen funktionieren)

3 Eier

6 gehäufte Esslöffel Mehl

gut 1/4 Liter Milch

2-3 El Zucker

Zimt

Salz

Zubereitung:

Seaga

Seaga mit gut sechs Esslöffel Mehl, drei Eiern und einer Brise Salz mit den Händen durchkneten bis der Teig ganz fein ist.

Marianne knetet

Mit einem Löffel portionieren und mit den Händen zu Nocken formen. Danach in Mehl rollen, damit sie nicht kleben.

die geformten Nocken

Butter in einer großen Pfanne zergehen lassen und Nocken unter häufigem weden braun backen lassen. Achtung, dass die Butter nicht zu heiß und braun wird!

Sind die Nocken goldbraun, wird mit Milch aufgegossen, Zucker und Zimt darübergestreut und zugedeckt. Mindestens 15 Minuten köcheln lassen, auch länger ist kein Problem. Es bildet sich eine karamellige Sauce.

Milch wird aufgegossen

Guten Appetit!

18
Jul.

Käsknöpfle von Alma Team , auf der Kochbuch-Seite

köstliche Vorarlberger Käsknöpfle!

Die Nationalspeise in Vorarlberg!

Zutaten:

  • 50 dag Mehl
  • 5 Eier
  • Salz, eine Spur Muskat
  • wenig Milch
  • 20 – 25 dag geriebener Käse (2 – 3 Sorten)
  • Salzwasser, 1 – 2 Löffel Öl
  • 1 große Zwiebel, 1/2 Kaffeelöffel Mehl
  • 1/8 Butter

Zubereitung:

Aus Mehl, Eiern, Salz und Milch einen festen Teig machen, leicht abschlagen und ca 1/4 Stunde rasten lassen. Inzwischen in einem großen, breiten Topf Salzwasser zustellen (Öl dazugeben). Den Spätzleteig portionsweise durch den Spätzlehobel in das kochende Wasser geben, aufkochen lassen und mit einer Siebkelle herausschöpfen. In einer halbhohen Schüssel lagenweise mit dem geriebenen Käse anrichten, als oberste Lage Knöpfle. Einen Schöpfer Knöpflewasser dazugeben und goldbraun geröstete Zwiebelringe mit reichlich Butter darübergießen.

Tipps:

  • Als Beilage gibt es Kartoffelsalat und Apfelmus (wer auf die Kalorien achten möchte, nimmt grünen Salat). Ein Glas guter Most und ein “Verrupfer” (echter Obstler) gehören einfach dazu.
  • Übriggebliebene Käsknöpfle werden am Abend in der Bratpfanne knusprig gebraten. Allein der Duft des gebratenen Käses läßt einem Kenner das Herz höher schlagen.
  • Genügend Eier im Teig und etwas Öl im Kochwasser, dann werden Knöpfle niemals patzig und kleben auch nicht aneinander. Sie fallen auch am Abend in der Bratpfanne noch leicht auseinander.
  • Nie zuviel Spätzle auf einmal ins Kochwasser geben, sie könnten patzig werden.
  • Die Menge und Mischung des Käses richtet sich ganz nach dem persönlichen Geschmack der Familie. Emmentalerkäse sollte nicht fehlen, denn richtige Käsknöpfle müssen Fäden ziehen, dazu ein mehr oder weniger scharfer Käse, je nach Geschmack.
  • Die geschnittene Zwiebel unmittelbar vor dem Rösten in einem Schüsselchen mit Deckel, mit wenig Mehl gut durchschütteln, so sind die fertiggerösteten Zwiebeln besonders knusprig.
  • Die angerichteten Käsknöpfle mit Schnittlauch bestreuen oder frischgemahlenen Pfeffer aus der Mühle daraufgeben.

Quelle: Hämmerle, Rita: Aus Großmutters Küche. Vorarlberger Hausmannskost. Eugen Russ, Schwarzach 1982. S. 50f.

Foto: AMA

17
Jul.

Alles in Butter von Thomas Franz-Riegler , auf der Kochbuch-Seite, Wurzach

Jetzt wird das Wetter schlechter!

Alle 2 bis 3 Tage wird auf der Alpe Wurzach auch Butter gemacht. Und heute war wieder Butter-Tag. Wie das dann ausschaut, wenn ich in weißer Schürze und mit eleganter Mütze Butter in die Form knete, seht ihr hier:

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14
Jul.

Johannes’ Spezialkaffee von Thomas Franz-Riegler , auf der Kochbuch-Seite

Johannes

Hier die Zubereitungsanleitung, sehr fachmännisch von Johannes vorgetragen!

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12
Jul.

Riebel von Alma Team , auf der Kochbuch-Seite

Riebel, auch Stopfer, Pflutta oder Brösel genannt, ist ein einfaches Maisgericht aus Vorarlberg und dem St. Galler Rheintal. Es war früher – bis etwa 1970 – vor allem eine Mahlzeit der armen Leute und bäuerlichen Familien. Gegessen wird Riebel vor allem zum Frühstück. Das Gericht wird aus einer Mischung von hellem Mais- und Weizengrieß zubereitet und meist zusammen mit Kaffee oder Milch verzehrt.

Zutaten:

0,5 L Milch
20 g Butterschmalz (Butterfett)
250 g Riebelgrieß (schalenhaltiger Weizengrieß)
Salz
Muskatnuss, etwas davon abgerieben
30 g Butter (zum Anbraten)

    Zubereitung:

    Butterschmalz in einer Pfanne sehr heiß werden lassen, Milch zugeben alles zusammen aufkochen. Riebelgrieß einrühren und so lange rühren, bis sich die Masse vom Geschirr ablöst. Anschließend auskühlen lassen.
    In einer Pfanne Butter erhitzen, die ausgekühlte Masse hinein geben, zerkleinern, durchrösten.
    Riebel sogleich heiß servieren.

    15
    Jun.

    Bergkäse-Torte von Alma Team , auf der Kochbuch-Seite

    für 4 – 6 Personen
    24 dag Mehl, 12 dag Butter, 1 Ei, Salz, 1 EL Sauerrahm
    8 Streifen Speck, 1 Zwiebel, 20 dag geriebener ALMA – Bergkäse
    3/8 l Rahm, 1 Ei, 2 Dotter, 1 EL Mehl, Salz, Muskat, Pfeffer